Der EL-Cup geht in seine 14. Auflage

 Nach zwei Jahren coronabedingter Pause geht der EL-Cup, die gemeinsame Wertung emsländischer Laufveranstaltungen, in seine 14. Auflage. Und dafür hat er Zuwachs bekommen: Das 1. Herzlaker LaufEvent ist neu dabei und erhöht die Anzahl der teilnehmenden Veranstaltungen auf acht.

Die Idee für diese gemeinsame Wertung hatten vor vielen Jahren Frank Gerdelmann und Christian Kuhl vom TuS Haren. Die interessierten Läuferinnen und Läufer melden sich auf der Seite www.el-cup.de für die Wertung an (wahlweise 5 oder 10 km) und erhalten eine Startnummer, die für alle acht Läufe gilt und ihnen die nochmalige Anmeldung bei den einzelnen Läufen erspart. Neben der EL-Cup-Verwaltungsgebühr von 5 € zahlen sie aber nur das Startgeld für den Lauf, an dem sie auch tatsächlich teilnehmen. Denn Voraussetzung für die Wertung beim EL-Cup ist nur die Teilnahme an vier der acht Läufe. Da alle Strecken vom Deutschen-Leichtathletik-Verband vermessen sind, also genau 5 oder 10 km lang, kann die Wertung durch Zeitaddition erfolgen. In allen Altersklassen werden Rangfolgen ermittelt durch Addition von vier Laufzeiten. Hat jemand mehr Läufe bestritten, gelten die vier schnellsten. Bei einer Abschlussveranstaltung im Herbst erhalten dann die drei Erstplatzierten jeder Altersklasse Preise in Form von Warengutscheinen und alle „Finisher“, die vier oder mehr Läufe absolviert haben, Erinnerungs-Shirts. Wer alle acht Läufe absolviert hat, kann sich über ein besonderes „Durchläufer“-T-Shirt freuen. Die Warengutscheine stammen von den Sponsoren des EL-Cup, den Sportgeschäften BigPoint in Schapen, Höfer in Meppen, Langen in Haselünne und Sportsworld in Lingen. Unterstützt wird der Cup auch von der Sparkasse Emsland, der AOK und dem Projekt Indus des Kreissportbundes. Läuferinnen und Läufer mit einer Behinderung können auf Wunsch in einer Sonderwertung geehrt werden.

Den Auftakt nach der zweijährigen Zwangspause macht am 24. April die LG Papenburg-Aschendorf mit ihrem 12. OLB-Citylauf. Das Organisationsteam des Fördervereins der LG um Peter Bergfeld kann auf eine tolle Mannschaft bauen, die schon viele hochwertige Leichtathletikveranstaltungen ausgerichtet hat. Am 6. Mai folgt dann der Haselünner SV mit seinem 19. Altstadtlauf, den Jürgen Dickmännken und seine Helfer aus verschiedenen Abteilungen des Mehrspartenvereins organisieren. Bereits zum 31. Mal lädt der VfL Lingen um den Vorsitzenden Oliver Benner am 22. Mai zum Citylauf ein. Eingebettet ist in diesem Jahr die Landesmeisterschaft im 10-km-Lauf. Der TuS Haren um Leichtathletik-Abteilungsleiter Christian Kuhl veranstaltet zum 23. Mal seinen Lauf in der Innenstadt, in diesem Jahr am 18. Juni. Am 12. August folgt der 31. Speller Sommernachtslauf, bei dem das Team um Klaus Grabowsky auch viele Teilnehmende aus Nordrhein-Westfalen begrüßen kann. Der Salzbergener Raffinerielauf mit Organisationschef Martin Kappenberg findet in seiner 16. Ausgabe traditionell am letzten Augustsamstag statt, also am 27.8. „Oldie“ in der Reihe der EL-Cup-Läufe ist der Citylauf in Meppen, der zum 35. Mal am 3. September ausgetragen wird. Erstmalig erhält der TV Meppen mit seiner neuen Organisationschefin Imke Fischer Unterstützung durch den Nachbarverein SV Union Meppen. An die Herzlaker Tradition der hochwertigen Marathonläufe zwischen 1981 und 1994 – u.a. wurden Norddeutsche Meisterschaften ausgetragen – möchte der VfL Herzlake um Kevin Strieth mit dem 1. Herzlaker LaufEvent am 17. September anknüpfen. Noch werden aber 10 km die längste angebotene Strecke sein…

Natürlich sind bei allen genannten Läufen auch Wettbewerbe für Kinder vorhanden, die Ausschreibungen auf den jeweiligen Internetseiten geben darüber Auskunft.

Gespannt ist das EL-Cup-Team um Frank Gerdelmann auf die Teilnehmerzahlen für diese besondere Wertung. Vielleicht können nach der zweijährigen Pause die Zahlen aus 2019 übertroffen werden: Über 5 km absolvierten 159 Läuferinnen und Läufer mindestens einen Lauf, 113 schafften sogar vier und mehr. Die 10-km-Distanz bewältigten 176 EL-Cup-Teilnehmende mindestens ein Mal, 104 durften sich „Finisher“ nennen, da sie vier oder mehr Mal erfolgreich teilgenommen hatten.

Text: Klaus Ortwig